Die Speicherung biometrischer Daten ist eine zuverlässige Methode für:
- die genaue Identifizierung von Personen – so können Fälle von fehlerhafter Identifizierung, Diskriminierung oder „Racial Profiling“ erheblich reduziert werden,
- die Identifizierung von Reisenden ohne Ausweispapiere, die sich bereits im Schengen-Raum aufhalten (irreguläre Migranten),
- den Abgleich der Ein- und Ausreisedaten bei „Bona-fide-Reisenden“.
Die Speicherung biometrischer Daten kann die Sicherheit in europäischen Ländern, die das EES verwenden, erhöhen, indem sie
- Kinder davor bewahrt, verloren zu gehen oder Menschenhändlern zum Opfer zu fallen,
- zur Senkung des Risikos, zu Unrecht festgenommen und verhaftet zu werden,
- sowie zur Bekämpfung von schwerer Kriminalität und Terrorismus beiträgt.
Zwar kann die Erfassung biometrischer Daten Auswirkungen auf die Privatsphäre der Reisenden haben, aber die im EES verwendete Technologie gewährleistet den Schutz der Grundrechte.